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Gastbeitrag: Die Zuckerfalle – (M)ein Tag ohne Zucker

Schon eine Woche vor Beginn der Fastenzeit habe ich mir überlegt, worauf ich in diesen 40 Tagen verzichten werde.

Da ich selten bis nie Alkohol trinke, nicht rauche und mich vegetarisch ernähre, bleibt nur Schokolade, Kuchen, Kekse … Überbegriff „Zucker“.

Spontan habe ich mich entschlossen, einen Versuch zu starten und zu schauen, ob ich es einen Tag ohne Zucker schaffe! Bestärkt durch meine Facebook-Freunde habe ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt und bin überall auf den Begriff „Zuckerfalle“ gestoßen …

In unseren Nahrungsmitteln steckt neben den natürlichen Zuckern (Fruchtzucker, Milchzucker) unglaublich viel zugesetzter Zucker. Macht euch mal die Mühe und schaut die Inhaltsstoffe eurer Lebensmittelvorräte durch, ihr werdet staunen, wo überall Zucker drin ist. Egal ob Müsli oder Joghurt, Ketchup oder Senf, Gemüsebrühe oder Sojasauce … Zucker ist als Inhaltsstoff aufgelistet. Die Auswirkungen dieses ständigen Zuckerkonsums über einen längeren Zeitraum sind katastrophal für unsere Gesundheit, raffinierter Zucker (Industriezucker) macht uns müde, antriebslos, depressiv und krank. Entsetzt habe ich heute in einem Buch gelesen, dass die Lebensmittelproduzenten in Tierversuchen eine sogenannte „Fressformel“ gefunden haben und für die Herstellung ihrer Produkte verwenden: 55% Kohlenhydrate (Zucker), 35% Fett, 10% Salz ergeben die perfekte Mischung, der man nicht widerstehen kann. Unser Körper und unser Gehirn will davon immer mehr und mehr …. Fazit: Zucker ist eine Droge und kann süchtig machen. Studien haben ergeben, dass es in der Biochemie des Körpers verankert ist, ob jemand zuckersüchtig wird, oder nicht.

Wenn die Gedanken ständig um Süßes kreisen, zur Belohnung, gegen Stress, zum Zeitvertreib oder um die Laune zu bessern, ist klar: man ist mittendrin in der Zuckerfalle! Um da rauszukommen braucht es wahrscheinlich sehr viel Disziplin, Konsequenz und Durchhaltevermögen. Man muss aber auch verstehen, wie es dazu kommt und was in unserem Körper bei Zuckerkonsum passiert und natürlich ist auch die psychische Komponente ein wesentlicher Faktor.

Ich habe mir einige Leseproben von Büchern zu dem Thema auf’s iPad geladen, am besten gefällt mir das Buch „Raus aus der Zuckerfalle – so schaffst Du den Ausstieg aus der Zuckersucht“ von Marion Selzer (Kindle Edition). Man findet auch im Web viele Rezeptideen für zuckerfreies Frühstück, Mittagessen und Abendessen.

Ich habe meinen „Tag 1“ zuckerfrei überstanden, bin voll motiviert und mache weiter, freue mich auf weitere zuckerfrei Tage und auf die positiven Auswirkungen des Verzichts (und natürlich darauf, dass auch ein paar Kilos purzeln)!

Ein kleiner Tipp von mir: wer sich gesund und ausgewogen ernähren will, sollte auf jeden Fall die vier „W’s“ beachten: was, wann, wieviel und warum esse ich 🙂

Viel Spaß beim Zuckersuchen wünscht euch

Claudia Fembek

Dipl. Wellnesscoach

 

 

Bilder via: 1, 2

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