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Green Lifestyle

#Zero Waste | Mein Projekt

 In diesem Beitrag habe ich euch das Buch „Zero Waste“ von Shia Su vorgestellt.

Nachdem mich dieses Buch sehr zum Nachdenken bewogen hat, habe ich beschlossen mein eigenes kleines Zero Waste Projekt zu starten.

Als erstes habe ich einmal NICHTS GEMACHT! Das klingt komisch, war aber so. Eine Woche lang habe ich alles gleich gemacht wie vorher. Ich bin normal einkaufen gegangen, hab die gleiche Lebensmittel wie vorher gekauft etc. Aber es war wirklich erschreckend… Man geht in einen Supermarkt und sieht auf einmal genauer hin! Welche Verpackungen gibt es? Zu 99% Plastik… Wie oft wurde das Lebensmittel verpackt? 2-3 Mal… Jedes Lebensmittel, egal ob Tomate oder Fleisch… Alles ist in Plastik verpackt…

Ab der zweiten Woche gings dann richtig los 🙂

1.       Kühlschrank und Küchenkästen ausräumen – „ausmisten“, sortieren und notieren welche Lebensmittel noch übrig sind (damit man diese nicht noch einmal kauft)
2.       Post – Jeder kennt das, man macht den Briefkasten auf und die Werbung, Flyer, Prospekte, etc. kommen einen schon entgegen geflogen! Ich habe gleich „BITTE KEINE WERBUNG“ auf meinen Briefkasten geschrieben!
3.       Alle unnötigen Dinge (egal ob Bücher, Kleidung, Dekoartikel) die man eigentlich gar nicht braucht – verkaufen oder verschenken
Ich liebe das ausmisten ja sehr  – hier ist übrigens ein weiterer Beitrag zum Thema Ausmisten und  Sortieren!
Nun habe ich nur mehr das zu Hause, was ich wirklich brauche! Naja… nicht ganz 🙂 Aber auf alle Fälle weniger wie vorher!
 
Doch jetzt kommt die eigentliche Arbeit… Wo kaufe ich meine Lebensmittel? Lebensmittel die nicht zigmal verpackt sind?
 
·         Unverpackt-Läden (bei mir in der Nähe gibt es den nächsten „Unverpack-Laden“ 60 km entfernt in Graz)
·         Bioläden
·         Bauernhöfe
·         Wochenmärkte
·         Bäckereien
 Und wenn man doch im Supermarkt einkauft?
Einfach darauf achten, was man kauft. Am besten saisonal, regional einkaufen. Somit vermeidet man schon mal lange Anfahrtswege à wiederum ein Punkt FÜR die Umwelt
Ich habe mir Jutebeutel und Obst- und Gemüsesäckchen gekauft. Diese nehme ich immer mit zum Einkaufen. So benötige ich die kleinen Plastiksackerl nicht mehr.
Was habe ich noch geändert?
Alle Vorratsdosen aus Plastik habe ich ausgetauscht und welche aus Glas gekauft! (das war sowieso schon längst überfällig, da manche Plastikdosen schon kaputt waren.
Denkt immer daran, wenn eine Plastikschüssel nichts mehr taugt, nicht wieder eine aus Kunststoff kaufen, sondern gleich eine aus Glas! Ist besser für die Umwelt, sie halten länger und schauen meiner Meinung nach auch schönes aus!
Die Jause zu Mittag wird auch am besten immer von zu Hause mitgenommen, egal ob Salat in einem Glas oder das Pausenbrot in einer Dose. So könnt ihr schon wieder „Müll sparen“. Das wichtigste ist nämlich, Müll erst gar nicht entstehen zu lassen. So könnt ihr auch für unterwegs, von zu Hause eine Glasflasche mit Leitungswasser oder sonstigen Getränken mitnehmen anstatt unterwegs eine Plastikflasche zu kaufen.
Habt ihr noch Anregungen oder Tipps, wie man umweltfreundlicher „durchs Leben geht“?
xxx

Eure Lisa

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